Ein heißer Tag am Fluss und eine lange Zeltplatzsuche.
22.07.2007 - 60,87 km
Zunächst fahren wir drei Stunden Zug nach Nowy Sacz. Dort schauen wir uns kurz die Stadt an, da die Touri-Info aber geschlossen ist (natürlich, es ist schließlich Sonntag und wir sind im katholischen Polen - hier sind die Kirchen so voll, dass Menschen draußen vor der Tür mit Lautsprechern beschallt werden), machen wir uns direkt auf in Richtung Stary Sacz. Es ist sehr heiß und wir nehmen ein kurzes Bad im Poprad, wie viele andere Menschen, die außerdem am Ufer entspannen, angeln oder in einem Schlauchboot auf dem Fluß herumschippern. In Stary Sacz gönnen wir uns eine erneute Pause mit Eis.
Anschließend fahren wir entlang des Dunajec. Das Tal ist leider total zersiedelt und außerdem herrscht reger Autoverkehr. Die Zeltplatzsuche gestaltet sich dementsprechend schwierig - ein lauschiges Plätzchen am Fluss ist nicht aufzutreiben, und auch kurze (und schweißtreibende) Exkursionen aus dem Tal heraus bringen keinen Erfolg. Kurz vor der Dunkelheit finden wir dann doch noch einen Campingplatz direkt am Fluss - für elf Zloty, also unschlagbar günstig, wenn auch ohne Luxus.
Im Tal des Dunajec
Ein bisschen anstrengend ist dagegen, das wir in der Nacht von singenden Mädels wachgehalten werden, die grandios jeden Ton daneben hauen. Da ist der frühmorgendliche einsame Trompeter am Flussufer gegenüber schon fast eine musikalische Wohltat.