Bilder und Geschichten

Am 13. Juni 2010
sind wir nach 577 Tagen,
21.297 Kilometern und
36 besuchten Ländern
nach Deutschland zurückgekehrt.

Regelmäßig erzählen wir von unserer großen Reise. Termine findet Ihr hier.
 
Nach 577 Tagen, 21.297 km und 36 besuchten Ländern sind wir seit 13.06. wieder zurück in der Heimat. Weitere Infos folgen bald!
 
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Geschrieben von Daniela   
Im Schnee durch die Alpen
28.11. - 07.12.2008

Nach unserer Erholungspause in Reutte führt uns der Weg quasi unwiederbringlich nach oben – nur wenige Kilometer sind es bis zum Fern- und damit unserem ersten Alpenpass. Gleich nach dem Ortsausgangsschild Reutte geht es zweimal stetig, aber nie steil bergauf und so sind wir nach einiger Zeit auf der unspektakulären Passhöhe angelangt. Wir übernachten auf Schnee im kuschelig warmen Schlafsack und fahren am nächsten Tag mit schweren Beinen bis nach Pfunds, von wo aus wir den nächsten höchsten Punkt der Reise in Angriff nehmen – der Reschenpass wartet auf uns. Da es in der Nacht geschneit hat, sind für LKW Schneeketten vorgeschrieben, da haben wir ja noch einmal Glück.



Bis Nauders, 100 Höhenmeter vor dem Pass, haben wir Glück, die Straße ist praktisch frei und die Steigung auch kein Problem. Gerade nachdem wir uns entschieden haben, keine längere Pause zu machen und direkt weiter zu fahren, fängt es heftig an zu schneien. Überall ist Schnee, auf der Straße, auf unseren Rädern, in der kurz zum Fotografieren geöffneten Lenkertasche, in unseren Haaren.



Tritt für Tritt bewegen wir uns auf den Pass und damit die italienische Grenze zu. Tobi wird kurz darauf von zwei Carabinieri fotografiert, die uns augenscheinlich für ziemlich verrückt halten. Nach einem Stopp kommen wir nicht mehr in Fahrt und der Schnee zwingt uns zu schieben.



In Reschen entscheiden wir uns, noch am See entlang bis St. Leonhard zu fahren, dort gibt es dann jedoch keine Übernachtungsmöglichkeit, und so müssen wir den Berg hinunter nach Mals. Unglücklicherweise schneit es inzwischen wieder mehr und wird langsam dunkel. Ein überholender Autofahrer ruft uns zu: „Habt Ihr eine Wette verloren?“ und wir sind ganz froh, nicht antworten zu können Kaum schneller als bergauf und mit quietschenden, völlig abgefahrenen Bremsen kommen wir in Mals an und gönnen unseren verkrampften Händen Erholung.


 

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