Von
Venedig nach Slowenien 07.
- 14.12.2008
Unsere Erholungspause in
Venedig schließen wir mit einem deutschen Menü ab:
Nudelsalat à la Mama Schmidt, Kartoffelsalat à la Mama
Klein, Würstchen und Schnitzel (ok,, die sind aus Wien). Zum
Nachtisch gibt es einen einfachen Obstkuchen, der unsere Gastgeber in
Erstaunen versetzt: „È troppo perfetto!“ (Er ist zu
perfekt!) sagt Pietro, Giais Mitbewohner, weshalb alle davon
ausgehen, dass wir ihn gekauft haben. Erst nach erdrückender
Beweislast glaubt man uns.
Venedig hat Hochwasser, als wir es
verlassen, Gummistiefel in allen Formen und Farben begegnen uns auf
den Wegen. Mit dem Fahrrad in Venedig, das ist wie als Fisch im
Urlaub in der Wüste zu sein, einfach Quatsch. Wir sind froh, als
wir die letzten Brücken und damit Stufen Richtung Markusplatz
hinter uns gelassen haben.
Von dort aus bringt uns die Fähre
nach Punta Sabioni – unsere erste Fortbewegung ohne eigene Kraft.
Wir radeln durch eine sehr touristische, fahrerisch äußerst
anspruchslose und gleichzeit langweilige Gegend. Erst kurz vor Triest
wird die Küste schöner und steiler. Das Wetter ist seit
Venedig nicht mehr auf unserer Seite, wir haben relativ viel Regen.
Nach einem erneut unspektakulären Grenzübergang sind wir
für 30 km im vierten Land unserer Reise, in Slowenien.
Vielen Dank an Dr. Kerstin, die uns immer wieder Tipps zum Knie gegeben hat! Inzwischen hat es die Schmerzen seit einer Weile eingestellt, dankbarerweise.