Kaum dem Feiertagsstress entkommen, geht das gleich weiter: in Montenegro, das wir am Tag unserer Abfahrt von Dubrovnik erreichen, feiert man das orthodoxe Weihnachtsfest an ebendiesem Tag, dem 6. Januar, und am 7. sind alle Geschäfte geschlossen.
Der montenegrinische Teil der Adriaküste scheint sich landschaftlich nicht wesentlich vom kroatischen zu unterscheiden. Der Bebauungsstil schoin, wir sehen mehr zugebaute Strandpromenaden und lesen, dass man noch größeres vorhat: wenn man den Plakaten Glauben schenken kann, soll wohl gerade im Luxusbereich mit Blick auf russischsprachige Kunden investiert werden. Wir vermissen die Olivenhaine, unter denen wir so oft unser Zelt aufgeschlagen haben.
Wunderschön ist die Bucht von Kotor - zum Glück entscheiden wir uns dagegen, hier mit der Fähre abzukürzen. Kotor selbst ist Weltkulturerbe, die Bucht drum herum verkehrsarm, schön zu befahren und vergleichsweise windstill.
Nach nur drei Übernachtungen in Montenegro geht für uns die Zeit in diesem jungen Land schon wieder zu Ende, und wir sind gespannt auf Albanien.