Touristen, Touristen, Touristen ... und Berge! 25.07.2007 - 23,85 km
Wir überlegen erst am Morgen, wie es weitergehen soll. Das Wetter ist nicht to toll, es regnet hin und wieder und es ist kalt - es lädt also nicht gerade zum Weiterfahren ein. Wir wollen aber auch nicht bis zum Ende unserer Reise auf dem Campingplatz und damit in Zakopane bleiben.
Also geben wir der Tatra eine letzte Chance und fahren zur Dolina Chocholowska, nachdem uns die Zakopaner Touri-Info versichert hat, dass der Weg für unsere Räder ok sei. Uns begleiten sowohl in Zakopane als auch außerhalb unglaubliche Touristenströme. Zakopane ist wohl einer der touristischten Orte, die ich jemals gesehen habe, alle Polen scheinen dort gerade Urlaub zu machen.
Der Weg im Tal ist zunächst sogar geteert und geht nur ganz sanft bergan. Später wird er zur Schotterpiste, es gibt aber nur ganz wenige steile Strecken mit wirklich schlechtem Belag. Auch hier sind wir nicht allein: kleine Familien, große Familien, Paare, Menschen auf Mountainbikes (die man sich auch nur für die Abfahrt ausleihen kann), ein Römer-Express-Double, Käseverkäufer ... es ist richtig was los. Einsame Bergstimmung will nicht aufkommen.
Am Abend am Ziel
Am Abend erreichen wir die Hütte, in der wir zwei Tage bleiben wollen, um ein bisschen wandern zu gehen. Tobi, der alte Bergfex, ist ganz aufgeregt, er war so lange nicht mehr auf einer "Alpen"hütte. Es ist schön, abends in der Gastwirtschaft zu sitzen, ein Bierchen zu trinken und sich von einem sehr netten, sehr voluminösen Mann mit Hosenträgern die Speisekarte erklären zu lassen.