Bilder und Geschichten

Am 13. Juni 2010
sind wir nach 577 Tagen,
21.297 Kilometern und
36 besuchten Ländern
nach Deutschland zurückgekehrt.

Regelmäßig erzählen wir von unserer großen Reise. Termine findet Ihr hier.
 
Nach 577 Tagen, 21.297 km und 36 besuchten Ländern sind wir seit 13.06. wieder zurück in der Heimat. Weitere Infos folgen bald!
 

Kilometerzähler

Gesamtbilanz

  21.297  Kilometer
133.164  Höhenmeter

Letzte Position
N 50°29.507'  E 007°53.618' 
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Tschö, gute alte Tante Europa! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Daniela   
Istanbul
01. – 10.02.2009

Daniela: „The word 'Et' means muh, right? Or is it mäh?“ Metin: „No is it mäh, is it muh!“

Wie Ihr seht: ich lerne die Sprache unseres derzeitigen Gastlandes, zumindest gebe ich mir Mühe. Mein Lehrer ist in diesem Fall Metin. Während unserer Zeit in Istanbul waren wir (nach den ersten zwei Tagen bei Gizem und Bryan) nämlich zu Gast bei der Familie Erol. Ein Teil dieser großen Familie wohnt in Tobis Heimatdorf Meudt, und da die Familie Lauf aus Meudt ihnen von unseren Plänen erzählte, war es möglich, dass wir eine gute Woche hierbleiben. Dafür allen ein herzliches „Merci“!


Daniela und Gastgeber Feyzi, Metin und Ercan, Abendlicher Tee

Die Erols haben sich sehr, sehr gut um uns gesorgt und wir haben die Gastfreundschaft sehr genossen, eingeschlossen den Gratis-Sprachunterricht. Metin spricht etwas Englisch, wodurch sich häufig lustige Situationen ergaben. Tobi erhielt die Chance, im großen Familienfußball (Metins Mannschaft gegen das Team des Bruders seines Vaters) mitzuspielen, wenn auch nicht sehr erfolgreich. Weil Tobi wissen will, ob sie mit Torwart spielen, Metin das englische Wort aber nicht weiß, fragen wir: „Have you got an Oliver⌠Nachnamen raten, bitte!⌡ or not?“ „Yes, my team has Oliver ⌠Nachnamen raten, bitte!⌡ and my uncle's team has Oliver ⌠Nachnamen raten, bitte!⌡.


Immer wieder... Fußball!

Zum Abschluss gab's nicht Bier wie nach einem deutschen Freizeitmatch, sondern einheimische Süßspeisen mit Tee, die die Verlierer bezahlen müssen. Çai, wie er hier heißt, haben wir ohnehin schon sehr viel zu uns genommen. Bier ist hier schon wesentlich weniger präsent als in Deutschland und ist auch nicht in allen Geschäften vorrätig.


Bosporus von oben, Hagia Sophia, Blaue Moschee (3x), Bosporus bei Nacht

Ach ja, vielleicht fragt Ihr Euch auch, was wir hier überhaupt die ganze Zeit gemacht haben. Wir haben uns um unsere Visa gesorgt, das aserbaidschanische haben wir schon im Pass, das iranische werden wir in Trabzon abholen. Leider war dies nur über eine Vermittlungsagentur möglich, die uns zusätzlich zu 60 Euro Visagebühren noch 34 Euro pro Person verlangt. Wir haben uns entschieden, es so zu machen, weil wir nicht noch länger in Istanbul bleiben und warten wollten – und hoffen, das alles gutgeht.


Spucken für Helene, Vitamine: zentraler Bestandteil unserer Ernährung, Nacht

Daneben beschäftigen wir uns natürlich mit Sightseeing nutzen die Räume des großen Burger-Braters, der nicht McDonald's heißt, als unser Büro, hier gibt es nämlich W-Lan. Wir treffen uns nochmals mit unseren ersten Gastgebern Gizem und Bryan sowie dem australisch-britischen Radlerpaar Christa und Dan . Es macht großen Spaß, über Pläne und Routen zu sprechen – und man hält sich sofort für sehr viel gewöhnlicher, wenn man andere trifft, die etwas ähnliches tun.


Reiseradler-Treffen, Reiseradler-Essen, unser Wirt

Nun geht’s weiter! Ob wir wohl noch in der Lage sind radzufahren? Unseren Aufbruch verschieben wir wegen Regens noch um einen Tag, aber nun wird es ernst. Noch 1.500.000 Meter in diesem Land warten auf uns!


P.S. Diesem Beitrag fehlt ein Buchstabe, der auf unserem Laptop „out of order“ ist, welcher ist das wohl? (Merci an Alex V. aus B. für die Idee)

P.P.S: Wir lieben den Asus eee, aber die Servicebereitschaft von Asus ist nicht gerade umwerfend.
 
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