Bilder und Geschichten

Am 13. Juni 2010
sind wir nach 577 Tagen,
21.297 Kilometern und
36 besuchten Ländern
nach Deutschland zurückgekehrt.

Regelmäßig erzählen wir von unserer großen Reise. Termine findet Ihr hier.
 
Nach 577 Tagen, 21.297 km und 36 besuchten Ländern sind wir seit 13.06. wieder zurück in der Heimat. Weitere Infos folgen bald!
 

Kilometerzähler

Gesamtbilanz

  21.297  Kilometer
133.164  Höhenmeter

Letzte Position
N 50°29.507'  E 007°53.618' 
Startseite
Gedankensplitter PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Daniela   
Dushanbe
14./15.06. und 06. - 11.07.2009

  • Auf Facebook gibt es laut unserem Gastgeber Marc eine Gruppe, die heißt: „I survived tue tunnel of fear“ (oder so ähnlich). Gemeint ist damit der Anzob-Tunnel, von dem wir im letzten Bericht geschrieben haben.
  • Weshalb bauen Chinesen tadschikische Straßen? Haben wir uns ebendort gefragt. Marc erklärt uns, dass es die Bedingung der chinesischen Entwicklungshilfe ist.
  • Marc hat eine süße kleine Hündin namens Chupon, deren liebstes Hobby das Beißen in (unsere) Hände und Füße ist. Außerdem ist sie wasserscheu.


Lieblingshund als Putzhilfe, fauler Tobi
 
  • Seit Juni erst fliegt Air Baltic über Riga nach Dushanbe. Unser Flugzeug nach Deutschland ist halbleer, das zurück voller Touristen, davon außer uns noch mindestens sechs Radfahrer und etliche mit dem Rucksack. Mal sehen, wen wir wiedertreffen.
  • Der kirgisische Konsul in Frankfurt am Main ist am 5. Juli 1961 geboren. Woher wir das wissen? Nachdem das Konsulat am Freitag unverhofft und ohne Hinweis geschlossen hatte und wir ja schon Montag sehr früh flogen, erklärte sich ebenjener Konsul in anbetracht der Notlage bereit, uns am Sonntag, 17 Uhr in Frankfurt zu treffen (zum Glück ist seine Handynummer im Internet angegeben). Wir da, kein Konsul. Wir warten über zwei Stunden und erreichen telefonisch niemanden. Entscheiden uns zur Rückfahrt, extrem sauer, rufen noch einmal an (von der Autobahn, letzter Versuch). Er geht dran und sagt, er sei gleich da. Wir also wieder zurück, kurzes Warten, da kommt er mit einem weiteren Herrn. .“Heute ist mein Geburtstag“, tut er kund, „wir müssen dann viel singen und trinken und tanzen“, und dabei guckt er so treuherzig betrunken, dass wir ihm nicht mehr böse sein können und brav gratulieren. „Ich bin 48, aber ich fühle mich jünger“, verrät er uns noch. Er legt uns dann mehrere Pässe zur Auswahl vor, das nennen wir Service. „Heute bin ich Dummkopf“, na, kann ja mal passieren.
  • In Dushanbe gibt es mit dem Keller‘s ein Restaurant mit deutschem Namen und selbst gebrautem Bier, internationalem Essen, einem russischsprachigen Schnulzen-Alleinunterhalter und einer Bauchtänzerin mit kniehohen Stiefeln. Ein kleiner Raum, und doch die ganze Welt versammelt.
  • Nachdem wir in Dushanbe gerade sehr faul sind, geht es am Samstag endlich weiter. Wir sind gespannt und freuen uns auf die Berge.  In Tadschikistan gibt es keine einzige Tageszeitung, nur Wochenzeitungen.
  • Unser Routenlauf nach dem Erreichen von Kashgar ist zurzeit noch unklar, das heißt, wenn die Chinesen uns überhaupt nach Xinjang hereinlassen. Aber wie Marc sagt: „Ach, bis Ihr da seid, sind die Unruhen sicher niedergeknüppelt. Leider.“ Womit er wahrscheinlich recht hat. Tibet scheint nach allem was wir hören momentan unmöglich zu sein, und beide Seidenstraßenoptionen erscheinen uns zu heiß. Also spricht einiges für Pakistan, was wohl möglich sein sollte, aber: abwarten.
  • Sind die Uiguren nicht wie Tibeter, nur eben muslimisch und ohne Dalai Lama? Für den Support im Ausland definitiv zwei große Nachteile.
 
< Zurück   Weiter >

Translation

Spendenbarometer


Our Goal: €7500
Currently: €7500
Updated: 03/01/2011

7500 €
wurden insgesamt für
Reha 2000
gespendet! Danke!
© 2012 weltperrad.de
Joomla! is Free Software released under the GNU/GPL License.