Ausspannen in Bishkek. 26.-28.07.2006 - 20,71 km
Die restlichen Tage in Bishkek verbringen wir weiterhin mit unseren liebsten Luxus-Aktivitäten: gutes Essen jenseits von Chiliketchup, Fernsehen in der eigenen Wohnung, Benutzung einer Dusche, Cola aus dem Kühlschrank, Essen gehen und ein Besuch im "Steinbräu", einem "deutschen" Brauhaus in Bishkek.
Ein Brauhaus namens Steinbräu.
Wir kaufen Unmengen Souvenirs auf Märkten und in Geschäften, besorgen uns Verpackungsmaterialien für unsere Räder und treffen uns noch einmal mit Dinara und Tolgonay. Sie erzählen uns, dass es selbst für sie als ehemalige Studentinnen mit DAAD-Stipendium nicht einfach war, einen qualifizierten Job zu finden. Die ablehnende Haltung der ehemals in Kirgistan lebenden deutschen Spätaussiedler erklärt Dinara so: "Sie haben einfach nie Kontakt zur Dorfbevölkerung gehabt. Ich habe zwar schon immer in der Stadt gelebt, aber in den Sommerferien war ich immer bei Verwandten auf dem Land. Die Russen und auch die Deutschen hier haben diese Verbindungen nicht und haben darum keine Ahnung vom Leben und den Menschen auf dem Land." Darum können sie wohl auch mit den Veränderungen in Kirgistan nicht viel anfangen.